Nusswelten

Cashewkern

Der immergrüne Cashewbaum stammt ursprünglich aus Brasilien und gelangte im 16. Jahrhundert durch die Portugiesen nach Europa, Indien und Afrika. Seit einigen Jahren erfreut sich die Nuss, welche tatsächlich keine Nuss ist, immer größerer Beliebtheit. In Ihrer Ursprungsform als Frucht am Baum erinnert sie ein wenig an eine kleine Birne, wird aber allgemein als Apfel bezeichnet. Botanisch gesehen sind es aber Kerne. Die kleinen Äpfelchen bestehen aus weichem, fein-gelbem Fruchtfleisch mit gelber oder roter Schale. Aus diesen Äpfeln wächst unten jeweils ein kleiner Cashewkern heraus.
Die Erntezeit ist etwa von Februar bis Juni. Der weltweit größte Produzent von Cashewkernen ist derzeit Indien.
Sie erhalten beim Kauf dieses Produkts rückstandsanalysierte Bio-Ware, Größe W320er, ganze Cashewkerne. Auf Anfrage auch in anderen Größen bei uns erhältlich.

Mandel

Schon um 1700 v.Chr. wird der Mandelbaum erwähnt. Der sommergrüne Baum wurde von Palästina aus in den Westen und das südliche und mittlere Europa verbreitet. Er wurde im 17. Jahrhundert nach Kalifornien gebracht, allerdings ein Jahrhundert später erst erfolgreich im Innenland angebaut. Kommerzielle Plantagen entstanden in Kalifornien 200 Jahre später und waren Anfang des 20. Jahrhunderts fester Sitz der Mandelindustrie. Heute sind Mandelbaumplantagen auch in Portugal, Spanien, Italien, Griechenland, Tunesien und Marokko sowie in der Türkei, im Iran und in Australien zu finden.

Mandeln sind Kerne einer Frucht und gehören zur Familie der Steinfrüchte, also sind sie keine echten Nüsse. Die Mandelfrucht besteht aus einer faserigen, ungenießbaren, grünen Schale. Sie wird von einer braunen Haut umschlossen und enthält den hellen Mandelkern. Genau wie die Aprikose und der Pfirsich gehört der Mandelbaum zu den Rosengewächsen. Der Baum trägt jedes Jahr Früchte, welche gegen Ende des Sommers reifen. Die Ernte ist von August bis November.
Je nach Bittermandelölvorkommen werden Mandeln in Bitter- und Süßmandeln unterschieden. Bittermandeln enthalten das Blausäureglykosid Amygdalin, schmecken herb bitter und sind in roher Form giftig. Auch in unseren Süßmandeln sind teilweise Bittermandeln enthalten. Doch wie kommt das? Die Bittermandel ist die Ursprungspflanze, aus der die Süßmandel gezüchtet wird, weswegen auch Süßmandelbäume bis zu 10 Prozent Bittermandeln tragen können.
Mandeln erwerben Sie bei uns rückstandsanalysiert, Bio, 13-14mm, ganze Mandeln. Auf Anfrage auch in kleineren Größen.

Walnuss

Ursprünglich stammt die Walnuss aus Persien. Sie kann geschichtlich bis um das Jahr 7000 v. Chr. zurückverfolgt werden. Über entstehende Handelsrouten verteilte die Walnuss sich in die ganze Welt, nach Deutschland gelangte sie über die römische Provinz Gallien (Oberitalien und Südfrankreich), weswegen sie ursprünglich Welsche Nuss hieß.
Der sommergrüne, bis zu 20 Meter hohe Walnussbaum hat eine hellgraue, relativ glatte Rinde und treibt im späten Frühling aus, da die jungen Triebe sehr frostempfindlich sind. Gerbstoffe im Laub sorgen meistens dafür, dass sich wenig andere Pflanzen um den Walnussbaum ansiedeln.
Fast zwei Drittel der Walnuss-Welt-Produktion stammen aus Kalifornien, doch auch in Moldawien, Frankreich, Deutschland, Polen, Bulgarien, Rumänien, Chile, Indien, China und in der Türkei werden die sogenannten Früchte der Götter angebaut.
Walnüsse erhalten Sie bei uns rückstandsanalysiert, Bio, helle Hälften. Auf Anfrage auch in kleineren Größen.

Haselnuss

Der Haselnussstrauch war nach der letzten Eiszeit einer der Erstbesiedler auf der Erde und lieferte unseren Vorfahren wichtige Energie. Bis ins 8. Jahrtausend v.Chr. reichen versteinerte Funde zurück.
Haselnüsse gedeihen am sommergrünen Haselnussstrauch, welcher auf der nördlichen Erdhalbkugel heimisch ist. Der Haselnussstrauch gehört zur Familie der Birkengewächse und wird etwa 3 bis 5 Meter hoch, hat dünne Stämme und dichtes Laub. Haselnüsse tragen im Frühling, im Unterschied zu anderen Nussbäumen, keine Blüten.
80 Prozent der Welternte kommen aus der Türkei, aber auch in Spanien, Frankreich, Italien, Bolivien und den USA werden sie für den Export angebaut.
Haselnüsse erhalten Sie bei uns rückstandsanalysiert, Bio, Kaliber 13-15mm. Auf Anfrage auch in kleineren Größen verfügbar.

Kandierte Sorten

Unsere kandierten Sorten werden vorab in einem Luftröster „gebrannt“ und danach mit braunem Bio-Rohrzucker und einem aus diesem Zucker hergestellten Sirup veredelt. Der Überzug ist offenporig und weißlich.

Salzige Sorten


Unsere salzigen Sorten werden vorab in einem Luftröster heißluftgeröstet und danach mit Meersalz veredelt.

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